| Athen
erwartet die Olympischen Spiele |
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Als Athen-Reisender braucht man nicht nur die richtigen Schuhe,
um die Stadt zu erkunden. Auch Geduld und Nerven sind gefragt,
wenn man sich durch die Straßen, die dicht befahren sind, drängen
muss. Bis vor kurzem hatte Athen noch einige Probleme: Es gab
nur eine U-Bahnlinie, wenig Grünflächen, verdreckte Straßen
und wenig Freizeitangebote wie zum Beispiel Schwimmbäder. Im
Zuge der Olympischen Spiele, die im August 2004 beginnen, wurde
die vergebene Finanzspritze von 2,5 Milliarden Euro genutzt,
um weitere Metrolinien und einen neuen Flughafen zu erbauen,
die Infrastruktur zu verbessern und damit Athen wieder „aufzupäppeln“.
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| Läufer
mit olympischem Feuer in den antiken Stätten
der Stadt Olympia: Foto: G.Z.F. |
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Dass die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele nicht weiterzugehen
scheinen, ist deutlich. Zwischen den verschiedenen Ministerien
scheint die Koordination nicht zu gelingen, es fehlen immer
noch zahlreiche Sportanlagen. Wenn es weiter so schleppend
voran geht, ist zu befürchten, dass im August 2004 die Eröffnung
der Olympiade nicht gerade ein Erfolg wird. Die ehemalige
Parlamentsabgeordnete Gianna Angelopoulos-Daskali, die als
Bewerbungschefin für Athen agierte, ist jedoch optimistisch;
sie will „den Spielen 2004 eine triumphale Rückkehr
bereiten.“ – wurden doch die ersten Olympischen
Spiele 776 vor Christus in der griechischen Stadt Olympia
ausgetragen.
In der Antike war Athen, Hauptstadt Griechenlands, kulturelles
und politisches Zentrum der Welt: Hier entstand die Demokratie,
fanden die ersten Olympischen Spiele statt, entwickelte sich
die Architektur, lebten und lehrten berühmte Philosophen wie
Sokrates und Aristoteles.
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Auch heute ist Athen durch sein Angebot an künstlerischen Ereignissen
und Festivals, Kongressen und Veranstaltungen sehr anziehend.
Wer Interessantes sehen und erleben oder einfach nur eine Entdeckungsreise
machen möchte, ist hier genau richtig.
Das Wahrzeichen der Stadt und der Stolz der Einwohner ist die
Akropolis. Sie erhebt sich, schon von weitem gut sichtbar, 80
Meter hoch über der Stadt. Mit ihrer eigenen fast magischen
Schönheit zieht sie einen an. Ihre beeindruckenden Bauwerke
und der faszinierende Blick herunter auf die Stadt entschädigen
einen für den mühsamen Aufstieg.
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| Luftaufnahme
der Akropolis in Athen. Foto: G.Z.F. |
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Am Südhang der Akropolis befindet sich das Dionysos-Theater,
in dem das antike Drama entstand und Aischylos, Sophokles,
Euripides und Aristophanes im fünften Jahrhundert v.Chr. das
erste Mal ihre Werke aufführten. Nordwestlich der Akropolis
kann man den Areopag besichtigen, den Sitz des höchsten Gerichtshofes
in der Antike in Athen.
Die Agora, der Marktplatz, war in der Antike politischer,
kultureller und religiöser Mittelpunkt der Stadt. Verwaltungsgebäude,
Tempel, Gerichte und Behörden standen dicht beieinander. Wer
die Geschichte Athens und auch Griechenlands kennenlernen
möchte, hat die Möglichkeit, viele verschiedene Museen zu
besuchen und Kirchen, Kathedralen oder Kapellen der byzantinischen
Zeit zu besichtigen.
Das älteste Viertel Athens ist die Plaka. Verwinkelte Gasen,
umsäumt von klassizistischen Häusern, verlocken zu einem Spaziergang,
bei dem man einiges entdecken kann: Neben der römischen Agora,
dem „Turm der Winde“ und vielen anderen Sehenswürdigkeiten,
gibt es hier zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars, die zu
einem Besuch einladen. Der Syntagma-Platz ist der wohl bekannteste
aller Plätze in Athen. Hier befinden sich das Parlament und
das „Grabmal des Unbekannten Soldaten“. Jede Stunde
findet dort ein eindrucksvoller Wachwechsel der Garde statt.
Wenn man etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, sollte man sich
einen der vielen möglichen Tagesausflüge von Athen aus nicht
entgehen lassen. Ziele sind Marathon, Sounion, Piräus und
viele andere Orte.
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Wer nach einem anstrengenden Tag zurück ins Hotel kommt, sollte
eines der vielen griechischen Restaurants aufsuchen. Hier wird
man mit der griechischen Küche verwöhnt und kann einen schönen
Tagesausklang genießen.
Quelle: pairola-media
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