| Rosa
Strand auf Harbour Island |
|
|
|
Rosa schimmernder Strand, pastellfarbene Häuser im Zuckerbäcker-Stil,
bunte, blühende Vorgärten mit weiß gestrichenen Holzzäunen und
kristallklares Wasser, das in sämtlichen Blautönen schillert
- all das macht Harbour Island zu einer der beliebtesten und
romantischsten Inseln der Bahamas. |
 |
| Rosafarbene
Strände laden auf Harbour Island zum Spazieren
ein. Foto: BTO |
|
|
Am Hafen von Dunmore Town, einstige Hauptstadt der Bahamas
und einziger Ort der Insel, begrüßt ein Schild „Home
of the friendly people“ die Neuankömmlinge, und dieses
Motto steht nicht nur geschrieben. Schnell kommt man mit den
freundlichen Einheimischen ins Gespräch, die ihre Insel liebevoll
„Briland“ nennen. Die beschauliche Atmosphäre
lässt rasch Urlaubsstimmung aufkommen, denn hier herrscht
keine Hektik; selbst Autos gibt es nur wenige. Als beliebteste
Fortbewegungsmittel dienen Fahrräder oder die elektrisch betriebenen
Golfcarts, die natürlich auch an Touristen vermietet werden.
Der fast fünf Kilometer lange rosafarbene, puderfeine Sandstrand
von Harbour Island ist meistens menschenleer und bietet ideale
Bedingungen für sportliche oder gemächliche Strandläufe. Auch
unter Wasser wird einiges geboten: vielfältige Korallenriffs,
faszinierende Steilwände und Dutzende von Schiffswracks laden
zum Tauchen und Schnorcheln ein. |
 |
| Pavillon
am Strand. Foto: BTO |
|
|
Die nur insgesamt
zehn Hotels mit ihren jeweils fünf bis 30 Zimmern gehören überwiegend
in die Kategorie „klein, aber fein“. Harbour Island
ist ideal für Reisende, die einfach die Seele baumeln lassen
wollen. Nicht umsonst suchen hier oft bekannte Persönlichkeiten
aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness für ein paar Tage Ruhe
und Erholung. Abends trifft man sich gern in der ungezwungenen
Atmosphäre der „Harbour Lounge“ und genießt bei
einem der zahlreichen Cocktails mit so interessanten Namen wie
„Bahama Mama“ oder „Goombay Smash“ den
postkartenreifen Sonnenuntergang. Deftige einheimische Küche
wird in „Angela’s Starfish Restaurant“ serviert.
Neben gutem Essen gibt Wirtin Angela, eine kernige Bahamesin,
stets gern ein paar Anekdoten zum Besten. |
 |
| In
Dunmore Town wohnen die Menschen in schönen
Holzhäusern. Foto: BTO |
|
|
Fast schon als Muss gilt der Besuch einer der zahlreichen
Gottesdienste. Selbst überzeugte Nicht-Kirchgänger lassen
sich von der Begeisterung der schwarzen Bevölkerung mitreißen,
die oftmals bis zur Ekstase singt, klatscht, tanzt und betet.
In der „Church of God“ geht es besonders temperamentvoll
zu, denn meistens begleitet eine Drei-Mann-Band die Gemeinde
bei ihren Gospel-Gesängen. Jeder Besucher ist herzlich willkommen
und wird auch persönlich begrüßt.
Um das Farbenspiel des Meeres und die Klarheit des Wassers
zu erleben, bietet sich eine Bootstour nach Spanish Wells
an. Hier ist der Weg das Ziel, denn die Insel selbst ist optisch
wenig spektakulär, obwohl sie als reichste Gemeinde der Bahamas
gilt. Die konservative, wohlhabende und ausschließlich weiße
Bevölkerung, Nachfahren der Puritaner, verdient seit Jahrhunderten
ihren Lebensunterhalt durch Langustenfang. Früher war die
Insel die letzte Station der spanischen Galeeren, bevor diese
ihre Fahrt zurück nach Europa antraten.
Harbour Island ist über den Flugplatz von North Eleuthera
zu erreichen, der von der Bahamasair ab Nassau oder von einigen
US-amerikanischen Fluglinien ab Florida bedient wird. Neu
ist die Fährverbindung zwischen Nassau und Dunmore Town. |
|
|