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Eichenholzfässern ruht der edle Tropfen. Foto:
Tourspain |
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Er stammt aus Jerez, wo Mitte September das örtliche
Weinfest begangen wird. Selbst Shakespeare lobte die Weine
dieser Gegend, und sollte man dem Dichter, den der Wein vielleicht
zum Schreiben inspiriert hat, widersprechen? Die Herkunftsbezeichnung
Jerez-Sherry umfasst im Wesentlichen das aus Jerez, Sanlúcar
de Barrameda und El Puerto de Santa María gebildete Dreieck.
Der außergewöhnliche Charakter des Sherrys rührt,
abgesehen vom Klima, von den besonderen Herstellungsverfahren
her. Alte und neue Weine werden in einem besonderen Verfahren,
das man "solera" nennt, gemischt. Die Weine werden
eben nicht einfach aus den Trauben einer bestimmten Ernte
gewonnen, wie es für gewöhnlich geschieht, sondern
erst im Laufe der Jahre entsteht durch das richtige Mischen
das perfekte Bukket. Ausschlaggebend für Bezeichnungen
"fino", "amontillado", "manzanilla",
"dulce", "oloroso" (trockene, halbtrockene
und süße Weine) ist die Bildung einer auf dem
Wein schwimmenden Fermentschicht, die man "la flor"
nennt, und natürlich Duft, Geschmack und Alkoholgrad.
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