| Üppige
Vegetation auf Kauai |
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Kauai hat eine Größe von 1435 Quadratkilometern (doppelt so
groß wie das Land Hamburg) und wird von 57 000 Menschen bewohnt.
Die wichtigste Stadt ist Lihue. |
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| Die
herrliche Küste der Insel Kauai. Foto: Hawai'i
Visitors & Convention Bureau |
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Kauai liegt ganz im Norden des Archipels und ist dessen viertgrößte
und erdgeschichtlich älteste Insel. Sie entstand aus einem
gewaltigen Vulkan, dessen östlicher Rand heute vom Mount Wai'ale'ale
(1.569 Meter) gebildet wird. Die Insel besitzt 145 Kilometer
Küste und großartige, ursprüngliche Landschaften, die vom
wüstenähnlichen Waimea Canyon, dem "Grand Canyon des Pazifiks"
bis zur samtgrünen Na Pali-Coast mit ihren mehr als 800 Meter
hohen Klippen reichen. Die Berge und abgelegenen Täler Kaua'is
sind von üppiger Vegetation mit zahlreichen seltenen Pflanzen
bedeckt. Kauai wurde als erste der Hawaii-Inseln besiedelt.
Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen im Februar
und März bei 21,6° C, im August und September bei 26° C. Kühlere
Temperaturen in den Gebirgsregionen stellen einen angenehmen
Kontrast zu den wärmeren Küstengebieten dar. Die Niederschlagsmengen
sind örtlich verschieden - in den meisten besiedelten Gebieten
bei durchschnittlich 500 mm pro Jahr. |
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| Durch
poröses Gestein wird Wasser nach oben gedrückt
- sieht aus wie ein Geysier, ist aber keiner.
Foto: Hawai'i Visitors & Convention Bureau |
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Die ersten Siedler ließen sich bereits 200 n. Chr. auf Kaua'i
nieder, 500 Jahre bevor die meisten der übrigen Inseln besiedelt
wurden. Die Insulaner folgten den sozialen Regeln ihrer Zeit,
die teils recht streng, teils recht liberal waren. Die Insel
gedieh unter der kontinuierlichen Herrschaft ihrer Könige.
Kapitän James Cook ging bei seinem Besuch des Archipels 1778
zuerst auf Kaua'i - in Waimea - an Land. Dies beendete die
isolierte Lage der Inseln für immer.
Als einzige Insel widersetzte sich Kaua'i den Übernahmebestrebungen
des auf Big Island residierenden Königs Kamehameha, der das
gesamte Archipel unter seiner Herrschaft einigen wollte. König
Kaumuali'i von Kaua'i verfügte schließlich, dass seine Insel
nach seinem Tod unter Kamehamehas Herrschaft fallen sollte.
Die Insel blieb bis 1810 unabhängiges Königreich.
Die Insel bietet ein reichhaltiges Erholungs- und Freizeitangebot:
Möglich sind : Schwimmen, Sonnenbaden, Scuba Diving, Schnorcheln,
Segeln, Fischen, Golf, Tennis, Wandern, Camping, Ausritte
zu Pferd, Sightseeing, Museen, Parks und Gärten, Kunst- und
Kultur-Ausstellungen, Helikopter-Rundflüge.
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Wichtige
touristische Anziehungspunkte
- Waimea
Canyon State Park und Koke'e State Park inmitten tropischer
Natur, Wanderungen durch den über 850 Meter steil abfallenden
und 22 Kilometer langen Canyon; Übernachtung in Hütten
und Zelten
- Alakai
Wilderness Preserve: Sumpflandschaft am Fuße der Berge
- National
Tropical Botanical Gardens mit zahlreichen seltenen Pflanzen
- Na
Pali Coast State Park mit vielfältigen Wanderwegen und grandiosen
Panoramablicken
- Spouting
Horn: eine Art Geysir, bei dem die Wasserfontänen dadurch
entstehen, dass Meereswasser durch poröses Gestein gedrückt
wird
- Kilauea
Point National Wildlife Refuge (u.a. Vogelschutzgebiet)
- Po'ipu
Beach: erstklassiger Badestrand
- Polihale
Beach, einer der längsten Sandstrände Hawaiis
- Lydgate
State Park mit Gras- und Sandstränden
Kauai
verfügt über
- mehr
Strand pro Küstenkilometer als jede andere Insel,
- die
meisten Wanderpfade der Aloha-Inseln,
- vier
der Top-12-Golfplätze des Bundesstaates,
- die
größte Kaffeeplantage und
- den
einzigen schiffbaren Fluss Hawaiis sowie
- kein
Gebäude, das die Palmwipfel überragt.
- Das
Gebiet um den 1.569 m hohen Mt. Wai'ale'ale gilt mit mehr
als 11.000 mm Jahresniederschlag als regenreichster Punkt
der Erde; hier wurden Teile der Kinoerfolge "Waterworld"
und "Jurassic Park" gedreht.
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