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| Im
Garden of the Gods erwarten den Besucher bizarre
Felsformationen. Foto: Hawai'i Visitors &
Convention Bureau |
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Lanai, die sechstgrößte und zugleich kleinste der bewohnten
Hawaii-Inseln liegt 77 Kilometer südöstlich von Oahu. Die
Küste mit ihren sehr ruhigen Stränden erstreckt sich über
76 Kilometer; an der breitesten Stelle misst Lanai 29 Kilometer.
Die mit 1027 Meter höchste Erhebung bildet der am östlichen
Rand der Insel gelegene Lanaihale.
Die Tagesdurchschnittstemperaturen betragen zwischen 21° und
25° C; die Niederschlagsmengen variieren von Ort zu Ort.
In vergangenen Zeiten, so heißt es, galt Lanai als "Insel
der Zufriedenheit und Genügsamkeit". Dies steht jedoch im
Widerspruch zu einer Legende, die Lanai als von Dämonen beherrscht
beschreibt. Erst Kaulula'au, der ins Exil verbannte Sohn eines
Königs von West-Maui, soll die bösen Geister vertrieben haben.
Hernach entschlossen sich die Menschen, auch auf Lana'i zu
siedeln.
1779 notierte Kapitän James Cook, dass an der Südküste Lanais
zahlreiche Hawaiianer vom Fischfang und dem Anbau von Taro
lebten. Deren Zahl verringerte sich indes schon bald als Folge
von Kriegen zwischen den hawaiianischen Stämmen. Die ersten
Missionare, die 1835 nach Lanai kamen, berichteten, dass hier
hauptsächlich Bauern und Fischer ansässig seien.
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