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| Die
Mole Antonelliana in Turin. Foto: Turismo
Torino |
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Wer die Spezialitäten der Region kosten möchte, bereist Piemont
am besten im Herbst, zur Zeit der Trüffelmärkte. In Alba und
Asti feilscht man dann um die edle Knolle, die Gourmets ins
Schwärmen geraten läßt. Piemonts Köche verstehen es, aus dem
wertvollen Gut immer wieder neue und reizvolle Variationen
zu zaubern. Die Piemonteser sind die Meister des „Slow
Food“ - Europas Antwort auf das amerikanische „Fast
Food“. Doch auch über Küche und Keller hinaus bietet
Piemont seinen Besuchern viel Eindrucksvolles.
Wen wundert es, daß eine Stadt wie Turin, Sitz der Savoyer
und erste Hauptstadt eines vereinigten Italiens, eine Reihe
an Kunstschätzen bereithält? Turin war während des Risorgimento
politischer und kultureller Mittelpunkt der Apenninenhalbinsel.
Eine der bedeutendsten Sammlungen ägyptischer Kunst ist im
Museo Egizio zu sehen. Barocke Szenerien, geschaffen von den
Architekten Juvarra und Guarini, prägen Parks, Paläste, Plätze
und Straßen der Stadt. Somit ist Turin nicht nur ein Synonym
für Fiat und Juventus, sondern auch Kunst- und Kulturstadt.
Als Austragungsort der olympischen Winterspiele 2006 wird
Turin von sich reden machen. Mit rund 2000 Kilometer Pisten
bietet Piemont von den Seealpen bis zum Monte Rosa Wintersportmöglichkeiten
auf höchstem Niveau. Umgeben von den höchsten Berggipfeln
Italiens präsentiert sich diese abwechslungsreiche Region
von einer atemberaubenden Kulisse. |