Südafrika
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| In
Eastern Cape fühlen sich auch Elefanten wohl.
Foto: South African Tourism |
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Mit Superlativen
soll man ja vorsichtig umgehen. Doch "atemberaubend schön" ist
die einzige Beschreibung, die auf die Landschaft der Provinz
Ost-Kap zutrifft.
Mit 14 Prozent der Fläche Südafrikas ist sie die zweitgrößte
des Landes. 6,7 Millionen Menschen leben hier; 85 Prozent davon
gehören dem Volk der Xhosa an. Während sich die in den Städten
lebenden Xhosa inzwischen dem westlichen Lebensstil angepaßt
haben, pflegt die Bevölkerung auf dem Land ihre alten Traditionen.
Die Familien leben in Gruppen von Hütten, im Kraal. In ihren
Sitten und Bräuchen spielen Rinder, Schafe und Ziegen eine große
Rolle. Die Zahl der Rinder ist der Maßstab für den Wohlstand.
Bei allen wichtigen Anlässen, wie Geburt, Heirat oder Tod, werden
den Ahnengeistern Opfer gebracht. |
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| Segelboote
am Strand vor Port Elisabeth. Foto: South
African Tourism |
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Klimatisch liegt die Provinz im Übergangsgebiet zwischen Sommerregen
im Osten und Winterregen im Westen, was der Landwirtschaft
günstige Vorraussetzungen bietet. Hier wachsen zum Beispiel
bereits Ananas. Und je weiter man nach Osten kommt, desto
wärmer wird der Indische Ozean.
Bisho ist die neue Hauptstadt der Provinz. Die Großstädte
Port Elisabeth und East London sind wichtige Industriestandorte.
Dort und in Umtata gibt es auch Flughäfen. Weil es keine Bodenschätze
besitzt, ist das Eastern Cape jedoch die ärmste Provinz des
Landes. Der größte Schatz ist die über weite Strecken noch
unberührte Landschaft.
Der Küstenstreifen vom Tsitsikamma Nationalpark bis Port Alfred
gehört zu den schönsten der Welt. Hier entlang verläuft auch
der östliche Teil der Gardenroute. Noch ursprünglicher ist
die "Wild Coast" hinter East London. Aber auch die Städte
haben ihren Reiz. Port Elisabeth, die "freundliche Stadt",
bietet ganzjährig Ferienatmosphäre. |
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